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Die Zukunft Burundis liegt in den Händen seiner Kinder
Die Republik Burundi galt vor nicht allzu langer Zeit noch als die Kornkammer Afrikas. Das Agrarland produzierte so viel Getreide, dass es nicht nur sich selbst damit versorgen konnte. Man exportierte es auch in andere afrikanische Staaten. Diese Zeiten sind allerdings lange vorbei. Bürgerkrieg, Misswirtschaft und nicht zuletzt falsch verstandene Entwicklungshilfe führten dazu, dass heute die Felder verwaisen und Burundi zu den fünf ärmsten Ländern der Welt gehört. FUTURA BURUNDIA e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen in Burundi eine gesicherte Zukunft und ein neues Selbstbewusstsein aufzubauen. Die Zahl der Waisenkinder in Burundi ist nach einer Epoche der Bürgerkriege erschreckend hoch. Viele von ihnen waren selbst als Kindersoldaten an den Kampfhandlungen beteiligt. Sie wieder in ein „normales" Leben zu integrieren ist ebenfalls ein vorrangiges Ziel von FUTURA BURUNDIA e. V. Die Strategie dafür ist einfach. – Hilfe zur Selbsthilfe! Mit dem Patenschaftsprojekt „Kinder der Welt" / „Kids of the world" soll im ersten Schritt der freie Fall der Kinder Burundis gestoppt werden. Es fehlt ihnen an allem. Sie sind unterernährt, werden nicht medizinisch versorgt, noch wird ihnen eine qualifizierte Schulbildung zuteil. Die monatlichen Kosten für eine entsprechende Versorgung mit dem Nötigsten belaufen sich auf rund 30,- Euro. Ein Betrag, den aufzubringen vielen Menschen in Deutschland nicht weh tut. Ein Euro pro Tag für das Leben und die gesicherte Zukunft eines Kindes dieser Welt! FUTURA BURUNDIA e.V. garantiert den Paten nicht nur, dass das gespendete Geld tatsächlich dem Wohl ihres Patenkindes zugute kommt. Der Verein bietet die Möglichkeit, mit seinem Patenkind regelmäßig und dauerhaft in Kontakt zu treten und sich über die Entwicklung seines Schützlings aus erster Hand auf dem Laufenden zu halten. Es ist nicht nur das Geld, was diesen Kindern vieles gibt und vieles bedeutet. Es ist für sie mindestens genau so wichtig zu spüren, dass es tatsächlich Menschen auf der Welt gibt, denen sie etwas bedeuten und die sich um sie kümmern. Die nötige Infrastruktur in Deutschland wie in Burundi wird durch die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder in Deutschland und engagierter Familien in Burundi aufgebaut. Das Motto lautet: Geld für die Kinder, nicht für die Verwaltung! Im Mittelpunkt aller Projekte steht vor allem die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen. Nur mit einer qualifizierten Ausbildung ist es ihnen möglich, sich in Zukunft selbst zu ernähren. Ohne das Wissen, wie man mit Egge und Pflug umgeht, gedeiht kein Feld der Welt. Wir sprechen uns gegen die herkömmliche Form der aus unserer Sicht verfehlten „Entwicklungshilfe" aus. Was die armen Länder unseres Planeten dringender brauchen als anderswo gewonnenes Getreide, Wasser, Maschinen und Pumpen, ist das Wissen, wie man sich aus den örtlichen Gegebenheiten selbst versorgt. Unser Projekt „Seniormasters" lässt Kinder und Jugendliche Burundis von dem Wissen und den Erfahrungen älterer deutscher Fachleute profitieren. Dazu gehören Landwirte und Handwerker, die sich freiwillig zur Verfügung stellen, um die Menschen vor Ort in Burundi mit lebenswichtigem Wissen zu versorgen. Dieses Wissen schafft das Selbstvertrauen, in Zukunft auf eigenen Füßen stehen zu können, und nicht auf Almosen reicher Industrienationen angewiesen zu sein. Aus politischer Sicht ist dies auch ein Weg aus der in Burundi grassierenden Korruption, der Zweckentfremdung von ungezielt ins Land gepumpten Hilfsgelder.
Wer ein Kind rettet, rettet die Zukunft der ganzen Welt. Helfen Sie uns dabei!
Vielen Dank!
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